Michael Viol fäng nen Flussdino

Bin schon wieder da, nach nur einer Nacht angeln, die es in sich hatte……
Nachdem mein Dome von einem Betrunkenen zerlegt wurde, der mitten in der Nacht reingefallen ist im Suff, musste ich unter freien Himmel pennen ……..
Ich war grade fertig alles zu ordnen, da bog sich die Rute zum halbkreis im Pod und mein „Fuchs“ piepste wie noch nie! Just in dem Moment, als ich den Stock in der Hand hatte, wurde die Schnur schlaff und alles war vorbei. Verzweifelung und Wut machten sich bemerkbar und ich feuerte die Rute in die Büsche. Daraufhin bin ich erstmal eine Runde spazieren gegangen, ich musste den Kopf wieder frei bekommen…..
Flussangelei ist zwar schon sehr Zeit intensiv und extrem anstrengend, womit meine Wenigkeit normalerweise kein Problem hat, aber das war zuviel für mein ruhiges Gemüt!!! Nachdem ich vom Spazieren zurück war, hab ich meine Rute fix wieder fertig gemacht, in der Hoffnung, dass auf dem selben Spot evtl. nochmal einer abläuft, Gegen 2 Uhr konnte ich mich dann zur Ruhe begeben. Ich muss ja gestehen, dass ich nach der ganzen Aufregung wie ein Baby geschlafen hab und mit einem Lauf hatte ich eh nicht mehr gerechnet. Aber Erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt! So rappelte genau die selbe Rute um halb 11 nochmal ab und der Tanz begann von Neuem. Nur diesmal hing da ein echtes Schwergewicht am Haken…..
Diesmal wollte ich Sieger bleiben und gab dem Fisch keine Chance unter die angrenzenden Stege oder Boote zu flüchten. Der Fisch wehrte sich echt gut und zog mir immer wieder die gerade frisch gewonnene Schnur von der Rolle….. Dann endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, lag dieser Fluss Dinosaurier auf der Matte und ich konnte mein Glück kaum fassen. Naja jetzt sind erst mal gerade 9 Stunden vergangen und ich habe das frisch Erlebte noch garnicht richtig verdaut da zieht es mich doch schon wieder zurück zum Fluss. Also ich schnappe mir jetzt mein Brolly, noch ein paar von den Erfolgsködern (Chill Bullet von Pf-CarpBaits) und dann bin ich wieder weg aber zuvor wollte ich mein Erlebnis erst noch mit euch teilen…. Down by the river!

Michael Viol11891078_866194040126821_7587564213859904454_n

Patrik startet durch

Nachdem unser Patrik sein Boot zum Flussangeln fertig gestellt hat, ist er auch schon voll bei der Sache!

Aph9_Zztb4AuK-qMztGNryfrwSrwpjLvxMSWyBQD9K5m
In einem abgelegenen Altrheinarm stellt er mit seinem Kumpel Michael, den beschuppten Gesellen nach! Die beiden sind seit gestern unterwegs und werden sicherlich so manchen Flusskämpfer ans Band bekommen.

Anis79WqH64oPg0WINrzNRbkitrfC1iVoTrG_61BQb0q

Wünschem wir den beiden ein kräftiges PETRI HEIL!

Vienenburg La Motta Seen 2015 mit Marcel, Balu und Mirko

Es war wieder mal soweit. Im Januar hatten wir einen Trip nach Vienenburg geplant, vom 21.05. – 25.05.

 

 

21.05.15

 

3.00 Uhr morgens, am Donnerstag, holte Marcel mich von zu Hause ab. Schnell noch nen Kaffee auf die Hand und ab ging es. Balu lag ein bisschen verwundert im Auto, da es ja doch noch sehr früh war.

 

Die Autofahrt verlief ohne Probleme, so dass wir gegen 8.00 Uhr ankamen. Jaaaaaaa der See war eigentlich leer so dass unser Platz gut ausgesucht werden konnte. So ca. 10.30 Uhr stand das Camp und wir haben erst mal ganz gemütlich einen frisch gebrühten Kaffee getrunken. Kurz nach 11.00 Uhr lagen die Köder im Wasser. Gegen 12 Uhr piepste es an meiner Rute. Anschlag und Olé Olé. Nach einem harten Drill lag der erste Stör auf der Matte. 1,63m und gute 30 – 35 Kg. Die Freude war groß. Nach ein paar Fotos durfte er wieder schwimmen.

DSCF3745

Ne gute Stunde später piepste es erneut bei mir. Da es Marcel sein erster Trip auf Stör war, sagte ich ihm im Vorfeld, dass der nächste Biss für ihn sei, auch wenn es an meinen Ruten sein sollte. Also ran Marcel und Anschlag. Der Stör hing. Kurze zeit später hatten wir einen ca. 120cm großen Stör am Ufer. Leider fehlte Marcel ein bisschen die Routine, was Herr Stör eiskalt ausnutzte und mit einer kräftigen Flucht schließlich ausschlitzte. Leicht angepisst stand Marcel nun da und war sauer. „Ruhig mein Freund“, sagte ich ihm. „Es kommen noch mehr Bisse.“ Es dauerte auch nicht lange. Gegen 14.20 Uhr lief Marcels Rute richtig ab. Seine Gerte war krumm wie ein Flitzebogen. Dieses Mal wusste er, worauf es ankam und hat seinen ersten Ausrutscher vorbildlich wieder gut gemacht. Belohnt wurde er mit einem 1,72m langen und gute 45-50 Kg schweren Stör.

DSCF3750Ich glaube das Grinsen hängt heute noch in seinem Gesicht. Dann kam, was viele kennen, wenn sie mal auf Stör gegangen sind. Wir hatten plötzlich nur noch diese so genanten Schnurschwimmer. Gegen 16.00 Uhr schlitzte mir einer aus und gegen 21.00 Uhr erlitt Marcel das gleiche Schicksal.

 

22.05.15

 

Die Nacht verlief ruhig. Morgens ne Runde mit Balu zum Pippi und Häufchen machen, danach erst mal KAFFEE und den gestrigen Tag sacken lassen. Um ca. 10.00 Uhr fing alles wieder super an. Biss und Fisch. Gute 1,40m mit knappen 20 Kilo lagen auf der Matte.

DSCF3760Keine halbe Stunde später, Biss bei Marcel. Anschlag und sitzt. Ich zog mir gerade die Wathose an als Marcel tobte. Schon wieder ausgeschlitzt. Das ganze Meckern haben wohl die Fische gehört und sich gedacht, ihr könnt uns mal. Auf einmal war ruhe am See und es lief nirgends mehr etwas. Ab und zu mal ein kurzer PIEP und das war es dann bis zur Nachtruhe.

 

23.05.15

 

Nun es war wie verhext am gestrigen Tag. Wir hofften, dass es heute wieder besser werden würde. 10.00 Uhr; Biss und ich konnte einen 1.40 mit knappen 20 Kilo auf die Matte legen.

DSCF3769Leider war es der einzige Fisch am ganzen See für den Tag. Nun hatten wir aber genug Zeit, um uns mal ausgiebig mit unserem Balu zu beschäftigen. Er freute sich natürlich, dass er dem Ball gefühlte 5000 Mal hinter her rennen und ihn wieder bringen konnte.

DSCF3847

24.05.15

 

Tja, wie es so ist, wenn der Wurm drin ist, dann ist er drin. Heute lief nix aber auch gaaaaar nix.

Gegen 22.20 Uhr piepste dann doch mal mein Bissanzeiger und ein kleiner ca. 1.20m langer Stör hatte Mitleid mit uns.

DSCF3826

 

25.05.15

 

Der Tag der Abreise fing mit einem brutalen Biss auf Marcels Köfi an. Nach gut 5 min meinte der Gegner dann er hat kein Bock mehr und schoss in einen Baum wo dann die Montage abriss. Ärgerlich aber so ist es beim Angeln nun mal. Gut, dann packen wir mal weiter das Camp ab, war das Motto. Nur 20 Minuten später lief mein Köfi auf ein Mal ab. Auch hier lies sich nicht viel machen. Die 3,25lbs Rute war bis ins Handteil krumm und mehr als noch mehr Schnur geben ging nicht. Mein Gegner kannte sich gut aus und beschloss einfach mal auf die andere Seite zu schwimmen um sich da im Totholz zu verstecken. Ist ihm wunderbar geglückt. Am Ende siegte der Fisch. Leider war auch dann wieder völlige Ruhe am See.

 

Unser Fische und Bisse haben wir mit folgenden Ködern gefangen. Gewürz Kanone, Chilli Bullet von PF Carp Baits und Köfis aus den Teich. Danke an das PF Team!

 

Zum Abschluss sei gesagt, dass es eine richtig schöne und gepflegte Anlage ist, wo nur max. 10 Angler auf 3 Teiche angeln dürfen.

 

La Motta wir sehen uns 2016 wieder. Versprochen!

 

Euer Marcel, Mirko und Balu

Neues von uns

Hallo zusammen

Nachdem es im vergangenen Jahr sehr ruhig um uns geworden war, melden wir uns mit voller Power und Neuigkeiten zurück!

Kai Klatt und Manuel Reepschläger sind nicht mehr alsa Fieldtester für uns tätig, dafür begrüßen wir Mirco Börner und Marcel Knülle im Kreis unserer Fieldtester. Beide werden uns mit vielfältigen und wertvollen Erfahrungen unterstützen! Hiermit noch mal ein herzliches Willkommen im Team!

Der April steht nun vor der Tür, der Startschuss für die Saison 2015 ist nach Abschluss der Messesaison nun endgültig gefallen! Die Zeit für den Frühjahrsputz ist gekommen, Tackle für das Jahr vorbereiten, Ködervorräte auffüllen, READY TO GO! Der Winter und die grauen Stunden, in denen man sich zu Hause Gedanken um die kommenden Stunden am Wasser macht, neue Rigs bindet und plant, ist vergangen.

Ostern steht bevor, Zeit für kleine Geschenke. Wir haben Euch ja was versprochen und hierzu kommen wir jetzt!

IM MONAT APRIL BIETEN WIR EUCH UNSERE KOMPLETTE RANGE MIT 10% RABATT AN!
Dazu geben wir bei jeder Bestellung, die im April bei uns eingeht:

AB 3KG PRO BESTELLTER BOILIESSORTE EIN TESTPAKET BESTEHEND AUS:
10 Pop Ups 16mm in allen verfügbaren Farben plus 50ml Dip, passend zur Boiliesorte.

Bestellt ihr also mindestens 3 Kilo von z.B. RED BERRY SLUT, WHITY FISH und CHERRY-SHRIMP, bekommt ihr zu jeder Sorte gleich die geschmacklich passenden Poppis und Dip dazu!

Wir freuen uns auf Eure Bestellung und wünschen viel Erfolg mit unseren Baits! Auf ein erfolgreiches Jahr!

———————————————————————————

Es wird sich noch eine Kleinigkeit bei uns ändern!

Und zwar haben wir an der Gestaltung unserer Produklabels gearbeitet. Jedes Sorte bekommt sein eigenes Logo! So sieht man schnell, welche Sorte man grad aus der Tasche gekramt hat!

Cherry Shrimp Whity Fish Red Berry Slut Peanut Marble Mussel God Gewürz Kanone Chilli BulletLiquid Chilli Liquid Meat Liquid Liver Liquid Fish

Angelmesse Duisburg

Hallo und Herzlich willkommen zu unserem ersten Bericht 2014,

 

Eins möchten Marco und ich im Vorfeld erwähnen!!!!

Am 12.12.13 haben Pascal, Nico und Marcel ihre Fischereiprüfung bestanden!!!!

Glückwunsch auch hier noch ein mal von uns.

 

 

Am 12.01.2014 waren Marcel, Marco, zwei gute Freunde und ich nach Duisburg zur Angelmesse gefahren. Es ging Sonntag morgen bei bestem Wetter um 9.00 Uhr los. 10.00 Uhr waren wir dann vor Ort. Die Besichtigung der Messe war ein gelungener Außflug.

Auf der Messe trafen wir unseren Boiliesponsor Peter Fröse von www.pf-carpbaits.de.

 

Wir haben uns über neue Termine in diesem Jahr unterhalten und was es sonst noch so zu bereden gab. Auch hier möchten wir Peter und seinem Team nochmals danke sagen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

Allen in allem war es wieder ein schöner Tag der uns auch lange wieder in Erinnerung bleiben wird.

 

Bis demnächst euer Mirko

Eine „Amuröse Session“ mit dem Dicken zum Schluss

Nach meinem letzten Fang wollte ich es wissen. Den Platz hatte ich weiter mit Mais befüttert, die Graser fanden sich täglich dort ein und vergrößerten den Platz weiter bis ich dort am vergangenen Dienstag, den 30.7., wieder mein Zelt errichtete und meine Montage mit dem einzelnen Maiskorn ihren Platz auf dem Spot fand, hatte dieser sich auf gut zehn Quadratmeter vergrößert. Diesmal hatte ich das Maiskorn zwei Tage in CHILLI BULLET DIP eingelegt! Auf dem Platz verteilte ich fünf Kilo Mais großflächig, damit die Fische sich bewegen müssten, um zu fressen. Die zweite Rute platzierte ich in einer anderen, kleinen Krautlücke rechts, etwas abseits vom Platz den ich befütterte. Diese beköderte ich mit einem weißen Peanut Marble Poppi, fütterte 16er der Sinker hinterher.

Um zehn lag ich auf meiner Liege und wollte schlafen, aber ich war zu gespannt, als dass ich Ruhe finden konnte. Mir schwirrte noch mein letzter Fang im Kopf herum. Dann, eine Stunde später, meldete sich die linke Rute; die mit dem Maiskorn! Piep, Piep, FULLRUN!!! Ich stürmte aus dem Zelt, die Spule raste, die Rute war krumm. Aber als ich die Rute aufgenommen hatte und ins Boot einstieg, stieg der Fisch aus und ich hatte nur ein riesen Bündel Kraut am Haken. So ein Pech, dachte ich mir, aber man kann ja schließlich nicht immer gewinnen. Ein neues, gedipptes Maiskorn hatte ich schnell am Haar fixiert, und die Rute wieder abgelegt, denn die Mücken waren der absolute Horror! Die hatten bestimmt Tötungsabsichten!!!

Ich schlief wieder tief und fest als ich erneut von der linken Rute geweckt wurde. Es war ein Uhr!  Wieder der gleiche Ablauf, wie schon zuvor. Pip, pip, Fullrun und als ich die Rute aufnahm, AB!!! Zum kotzen!!! Das kann doch nicht sein! Frustriert fummelte ich ein neues Maiskorn ans Haar, legte die Montage ab und verzog mich wieder ins Land der Träume. Lange konnte ich auch diesmal nicht schlafen, denn um vier Uhr riss mich ein unvermittelter Fullrun aus dem Schlaf. Ich griff nach der Rute und hiet gleich gegen, um den Fisch diesmal vielleicht vom Kraut fern halten zu können. Ich stieg ins Boot und zog mich an den Fisch heran. Als ich auf nach rund 30m an meinem Spot angekommen war, hatte der Fisch sich trotzdem im Kraut festgesetzt und ich begann ihn vom Kraut zu befreien. Nach einer weiteren Flucht und anschließendem Drill auf dem 10qm Spot entpuppte sich mein Gegner als Schuppi der 15kg-Klasse. Bevor ich ihn jedoch keschern konnte, schlitzte der viel zu knapp sitzende Haken aus! Ich hätte in dem Moment nur noch heulen können und ich verfluchte die neuen Longshank-Haken, die ich extra für diese Köder besorgt hatte! Diese Haken hatten mich in einer Nacht drei Fische gekostet!!! Ab in die Tonne damit!!!

Als es dämmerte, lag die Montage wieder auf ihrem Platz, diesmal aber mit meinen bewährten Hayabusa H-Bil 288 in Größe 6 und ich lag wieder und schlief. Den Vormittag über tat sich daraufhin nichts, den ganzen Tag blieb es still aber abends kam wieder Leben auf. Rund um meinem Spot buckelten Fische und zogen drüber weg.

Kurz nach 22 Uhr, ich stand gerade oberhalb meines Angelplatzes und unterhielt mich mit einem Bekannte, als es wieder an der linken Rute kurz piepte. Ich stürmte die Böschung hinab, als die Rute schon krumm gerissen wurde, ergriff sie und ein mächtiger Graser schoss an der Oberfläche davon. Meine hart eingestellte Bremse kreischte und ich hatte keine Mühe ins Boot einzusteigen. Gerade hatte ich auf der Sitzbank Platz genommen, erschlaffte die Schnur! Ich kurbelte wie ein wilder, aber der Fisch war weg! So eine Sch…! Was ist denn nur los, dachte ich mir! Die Fische rasten völlig aus und beißen wie blöd und ich bekomm keinen gelandet!  Egal, aufgeben zählt nicht und ich begab mich optimistisch ins Traumland. Ich träumte von Fischen jenseits der 20 Kilo und hammerharten Drills, aber ich konnte durchschlafen. Die Nacht blieb still!

Donnerstags war es ruhig und so heiß, dass ich es vorzog meine Montagen einzuholen und doch lieber baden und schnorcheln zu gehen. Bei der Gelegenheit inspizierte ich meinen krautfreien Spot. Schon als ich abtauchte, fiel mir eine Zugrute durchs Kraut auf, die ins tiefe Wasser führte. Genau am Eingang zu diesem Tunnel legte ich meine CHILLI BULLET MAIS Montage ab und verteilte drei Kellen Mais auf dem Spot. Aber sowohl der Abend als auch die Nacht blieben still und ich beschloss die Session am gestrigen Freitag zu beenden. Ich war also gegen Vormittag dabei, meine Kleinigkeiten, wie Taschen und Kochutensilien auf den Campingplatz zu bringen, da meldete sich meine Funkbox mit zwei kurzen Piepern. Sofort sprintete ich zu meinem Platz und bemerkte, dass der Swinger am Blank klebte. Aber das war‘s auch schon. Ich wollte gerade die Rute greifen, als diese krumm gerissen wurde. Diesmal quittierte ich die Flucht mit zwei Anhieben, da ich wieder von einem Graser ausging und den Haken sicher setzen wollte. Es begann ein nervenaufreibender Drill, vom ein Krautfeld ins nächste, inklusive Einsammeln der anderen Montage und so weiter und so weiter. Mir lief das Wasser in Strömen aus allen Poren, denn die Sonne brannte um halb zwölf schon erbarmungslos. Nach rund zwanzig Minuten gelang es mir meinen Gegner in den Kescher zu bugsieren und ich war so erleichtert, als der Fisch save war, denn auch dieser kratzte an der Metermarke. Am Ufer stellte ich fest, dass ich meine Waage schon mit den Taschen weg gebracht hatte. Den Amur sicher in der schwimmenden Wiegeschlinge wissend, sprintete ich auf den Campingplatz, um diese zu holen.

Wieder am Camp, mit meiner Fotografin und neugierigen Nachbarn im Schlepptau war ich so sehr durchschwitzt, dass ich einfach so ins Wasser ging, ohne darauf zu achten, dass ich noch meine Shorts anhatte, in denen sich zum Glück weder Handy noch sonst irgendetwas wichtiges befand. Das bemerkte ich aber erst während wir die Fotos schossen. Erleichtert davon, dass die Session doch noch ein DICKES ENDE in Form eines prächtigen Grasers gehabt hatte, und dass alle Elektronikgeräte in Sicherheit waren, konnte ich nun meinen Fang in die Kamera halten. Das Wiegen ergab ein Gewicht von 16,3 Kilo bei einer Länge von 98cm. Das war doch noch eine AMURöse Session geworden…

Diesen fisch widme ich dem ganzen PF-Carpbaits Team, weil ihr mich immer wieder ermutigt, am Ball zu bleiben und durchzuhalten! DANKE JUNGS! PF-BABY!

DSC_0409 lk

 

Spontan? Erfolg!

Seit knapp drei Wochen brennt die Sonne nun erbarmungslos auf uns herab, und meine Motivation, mein Camp zu errichten und mehrere Tage anzusitzen, ist das genaue Gegenteil der Temperaturen; total im Keller! Da geht man doch lieber schwimmen und lässt die Seele baumeln. Trotzdem habe ich letzte Woche angefangen, einen Spot mit Mais zu befüttern. Den Platz hatte ich beim Schnorcheln entdeckt; ein circa ein Quadratmeter großer Kiesfleck an der Kante der großen, flachen Sandbank, leuchte mir entgegen. Kraut soweit das Auge reicht und auf 3,5m dieser kiesige Fleck. Dort wollte ich anfangen meinen Platz zu präparieren, denn mir ist bekannt, dass die Graser des Sees, dort gern umher ziehen. Also begann ich Mais abzukochen und täglich zu füttern. Jeden Tag verteilte ich rund 15 Kilo der gelben Körner auf und um den Spot herum. Jeden Morgen war ich auf dem See, fütterte und stellte um die Mittagszeit fest, dass alle Körner restlos verputzt waren. Und das täglich! Auch der Spot wuchs stetig weiter. Mittlerweile ist der „Kiesfleck“ gut sechs Quadratmeter groß und die Fische finden sich dort regelmäßig ein, um zu fressen. Man sollte meinen, dass sie morgens schon auf mich warten!

Gestern Abend, es war so kurz nach 20 Uhr, packte es mich! Ich konnte dem nicht länger zusehen, wie sich große Fische auf meinem Platz tummelten und Graser an der Oberfläche tanzten. Ich montierte meine Ruten und belud mein Boot, denn ich wollte die Nacht am See verbringen. Als ich dann endlich, bei immer noch gut 30°C, am anderen Seeufer angekommen war, bereute ich kurz meine Entscheidung, denn ich war schon klatsch nass vom Rudern und das Aufbauen stand mir noch bevor. Egal, jetzt war ich schon da und könnte wenigstens eine Nacht mein Glück auf die Probe stellen. Zelt und Liege fanden schnell ihren Platz, denn die Stechmücken versuchten mich zu durchsieben. Auch die Ruten hatte ich zügig auf dem Spot, denn die Köder hatte ich auch schon vorher montiert. An der ersten Rute lockte ein einzelnes Maiskorn, an der Zweiten ein gelber, neutraler PF-Poppi, den ich zuvor im Kochwasser vom Mais eingelegt hatte. Diesen schnitzte ich zurecht, dass er die Form eines Maiskorns hatte. Dieses „Fakekorn“ stellte ich am Vorfach so ein, dass es 5cm über Grund schwebte. Beide Montagen platzierte ich mit zwei Meter Abstand auf meinem vorbereiteten Platz. Das echte Maiskorn mitten darauf und den Poppi am Rand zum Kraut. In die Schnur hängte ich, nachdem ich die Montage platziert hatte, ein selbst gebasteltes Subfloat ein, um die Schur über das Kraut zu führen. Zum Glück ging das Ganze recht zügig, denn bei dem Wetter war es Schwerstarbeit, mich mit dem Boot durch das dichte Kraut zu schieben.

Als die Ruten endlich auf ihren Buzzern lagen, nutzte ich das restliche Tageslicht, um mich nochmal im See abzukühlen. Wenn man es denn bei rund 25°C Wassertemperatur noch abkühlen nennen kann. Aber es war herrlich! Daraufhin verzog ich mich in mein Zelt, das ich vorher schon von Mücken befreit hatte, und vertiefte mich in einen Hörbuch-Krimi. Noch bevor ich gegen Mitternacht einschlief, hatte ich einige Piepser an beiden Ruten, was ich als loses Kraut in der Schnur abtat, denn es blieb bei einzelnen Piepern. Erst gegen halb vier wurde ich wieder wach, denn die Poppi-Rute meldete sich mehrmals kurz hintereinander. Als ich aus dem Zelt stolperte, sah ich, dass es mal wieder Herr Bisam war, der durch meine, an der Oberfläche geführten Schnur, schwamm. Na toll, wieder ab auf die Liege…

Gute fünf Stunden später, gegen acht Uhr, wachte ich auf. Ruckartig! Ich weiß nicht warum, aber ich war wach, obwohl sich an meinen Ruten nichts getan hatte. Mir war es aber recht, denn ich wollte mein Zeug noch vor Mittag wieder abgebaut haben, um der Hitze zu entgehen. Aber etwas Zeit hatte ich noch, denn bis kurz vor Mittag wollte ich die Ruten liegen lassen. Die Graser warteten ja noch auf ihr „Frühstück“! Das sollte aber heute Morgen ausbleiben, denn noch warteten ja meine Köder auf Abnehmer. Da sich über Nacht sich nichts getan hatte, dachte ich schon daran, dass es wohl nichts mehr werden würde, aber so langsam begann das Leben auf und im Wasser. Ich sah die Bugwellen der vorbei ziehenden Marmorkarpfen und auch so mancher Graser buckelte in meiner Seeecke. Der Optimismus wuchs wieder.

Ich saß also, schon schwitzend, in Badehose und T-Shirt vor meinem Zelt, und wartete ab, ob sich etwas tun würde. Das Radio dudelte im Hintergrund, als sich die linke Rute, die mit dem einzelnen Maiskorn, meldete. Ein Blick aufs Handy verriet: 9.30Uhr; FRÜHSTÜCKSZEIT!!! Der Swinger wanderte langsam nach oben, fiel wieder durch, um dann voll an den Blank gerissen zu werden. Der Freilauf sirrte, der Buzzer und die Funkbox schrien ihr „Fullrun-Lied“! Ich blickte automatisch zum Spot und in dem Moment preschte ein mächtiger Fisch an der Oberfläche davon. Ich griff die Rute, schloss den Freilauf und in dem Augenblick wurde mir die Rute fast aus der Hand gerissen. Ich hatte Mühe ins Boot zu kommen, denn die Rute war zum zerbrechen gebogen. Was ein geiles Gefühl! Ich schaffte es schließlich Platz zu nehmen und wollte mich an den Fisch heran ziehen. Doch Pustekuchen! Das Kraut war so dicht, dass es das Boot fest hielt. Also musste ich die Rute aus der Hand legen und paddeln. Ich klemmte mir die voll gebogene Rute zwischen die Beine und begann mich durch das Kraut zu schieben. Bei den ersten Paddelschlägen hatte die Schur noch Spannung doch plötzlich schnellte die Rute zurück und die Schnur wurde schlapp. Schock! Wie bekloppt kurbelte ich die lose Leine bei und da war wieder die Spannung wieder! Gott sei Dank, hängt noch! Also weiter. Mein Gegner saß im Kraut fest. Ich befreite mein Boot aus dem Kraut und befand mich im freien Wasser, als der Fisch sich selbst aus dem Grünzeug wand und an mir vorbei preschte um ins nächste Krautfeld zu knallen. Ich konnte ihn genau erkennen! Es war ein Graser, und was für ein U-Boot! Mir wurden die Knie butterweich! Immer wieder musste ich die Rute aus der Hand legen um den Fisch von Kraut zu befreien. Aber sobald ich mich näherte um nach Kraut zu greifen, legte mein Gegner eine erneute Preschflucht hin. Einmal hatte sich die Schur um die Spitze der Rute gelegt als der Amur Gas gab. Man hatte ich Angst, dass meine Rute knackt. Aber es ging gut. Bis auf einen blauen Fleck an meinem Bauch, der wohl vom Handteil der Rute stammt, als mein Gegner wieder mal unter meinem Boot durch schoss. Dieses Hin- und Her-Spiel spielten wir bestimmt 20 Minuten lang. Immer wenn ich zum Keschern ansetzen wollte, sammelte der Fisch wieder Kraut ein, welches ich aus der Schur entfernen musste. Schließlich legte der Graser sich auf den Rücken und war fertig. Ich konnte den Kescher ohne Gegenwehr unter den Fisch schieben. Erst da bemerkte ich die Ausmaße dieses Amurs. Er passte gerade so in den Kescher.

Bekannte, die mich beim Drillen gesehen hatten, waren so freundlich, gleich meine „Fotografin“ zu verständigen. Als ich den Fisch im Boot hatte und breit grinsend Richtung Ufer ruderte, standen meine Mutter und die Bekannten bereit, um zu sehen, was ich denn diesmal gefangen hatte. Alle drei erschraken sichtlich, als ich den Kescher öffnete und dieses „Monster“ zum Vorschein kam. Routiniert wogen wir den Fisch, der nicht wirklich in meine Abhakmatte passte! Wir hatten mehr wie 15 Kilo geschätzt, aber was die Waage da anzeigte, war nicht zu fassen!

21,1 Kilogramm!!! PB will ich meinen!!!

Jetzt wollte ich noch wissen, wie groß der Fisch gewachsen war. Unglaubliche 125cm war er lang! Dieser Fisch toppt alles, was ich in meinem bisherigen Anglerleben gefangen habe. Sowohl in der Länge als auch vom Gewicht her, mein größter Fisch! Hammer! Bei den mittlerweile herrschenden Temperaturen war es dann eine Freude ins Wasser zu gehen, um meinen Fang gebührend abzulichten!

 DSC_0385

Nachdem ich den „Fisch meines Lebens“ released hatte, stürmte ich jubelnd ins Wasser und drehte voll AMOK! Hoffentlich hat mich keiner gesehen! Nun konnte ich auch zufrieden mein Camp abbauen und den Tag in der Sonne genießen. Wobei „genießen“ nicht ganz das richtige Wort ist. Bei knapp 40° im Schatten ist jede Bewegung zu viel und so verbrachte ich den Tag badend am
Wasser. Natürlich mit Dauergrinsen von Ohr zu Ohr!

DSC_0394 DSC_0391 DSC_0388

Eine Session mit Happy End !!

Eine Session mit Happy End!!

Eigentlich wa es ein ganz normaler Tag. Ich fuhr gegen 16:00 Uhr zur Arbeit. Nachdem ich einige Kunden zufriedenstellen konnte, entschloss ich mich kurzfristig doch noch für ne Nacht Fischen zu fahren. In meiner wohlverdienten Pause, schrieb ich dann über Facebook mit ner guten Freundin, ich fragte sie: Willst du nicht mit kommen zum Fischen? Sie sagte: Nächstes Mal gerne, aber heute fühle ich mich nicht so, ich sagte: Ok ich melde mich, wenn was geht. Gute Besserung.

Dann kahm mir der Gedanke, mhh !! fragen wir Bruno!! Bruno sagte : Ja gerne warum nicht, ich hatte um 22:00 Uhr Feierabend. Wir fuhren dann an mein Hausgewässer, und Bauten als erstes unser Camp auf.
Bruno war noch mit dem aufbau der liege beschäftigt, ich habe in der Zeit das Rodpod aufgebaut, und auf Position gebracht. Zusammen haben wir noch einige Boilies halbiert  (Chili Bulet) und (Peanut Marble).
Als verfeinerung schwippte ich noch nen schluck von dem neuen guten Chili Bulet Dip Dazu. Dann Montierte ich, an denn 3 Ruten jewals ein 20mm sinker und ein 16mm Poppi in denn farben Pink,Grün,und Rot.
Ich schipperte dann, die Montagen zu denn Spots, auf ca 100m entfernung, eine auf 1,80m ,2,20m und 3,50m.
Nun gegen ca 03:00 Uhr in der Früh legten wir uns aufs Ohr.Um ca 04:00 Uhr wurde ich kurz wach, und sah das es schon Hell wird,ich dachte nur soo ochh nööö !!
Hab mich dann wieder Umgedreht. Dann Endlich !! um 05:10 Uhr Auf einmal schrie der Bissanzeiger um Hilfe!! Piepp Pieppp Piepppppppp !! Ich rannte zur Rute, ich rief leise: JA GEIL !!  Der Fisch wa immer noch am schnur nehmen,sofort nahm ich die Rute auf, und Drillte. Wie ich Bruno rufen wollte, da stand er schon hinter mir, ich sagte ihm der ist auf dem Weg ins Unterholz, wir sprangen ins Boot und fuhren dem Fisch hinterher. Mir zitterten die Knie, Puls u. Adrenalin waren ganz oben. So ein Drill hatte mir nichtmal mein PB Fisch geliefert mit satten 35 Pfund, der Fisch nahm immer wieder schnur, nach ca 10min stand er unterm Boot !! Wie ein U-Boot, und versuchte mit seinen kräftigen kopfstößen sich zu befreien. Dann dachte ich wie er hoch kahm und Bruno sagte BOAA !! das währe es jetzt, nee nee leider noch nicht, er nahm noch mal ca 10 bis 20 meter schnur und wollte richtung Brücke. Aber dann nach ca 20 Min Drill lag er im Kescher selbst da machte er noch heftig Party mit seiner relativ  großen Schwanzflosse. Und ich schrie :    JESS BABY COM ON !!
Auf die Wagge brachte er 28 Pfund. Es ist so ein schöner Fisch, wie ihr sehn könnt, es muss nicht gleich ein Riese sein, er ist  sehr sehr Dunkel gefärbt, aber noch wichtiger ist, er ist Gesund und Munter !!
Dieser Karpfen ist für mich etwas ganz besonderes, weil zum ersten hat er diese Dunkle schöne  Farbe. Und zum anderen ist es mein erster fisch für 2013 !!
Ich finde dieser Fisch hat einen Namen verdient !! Ich Taufe ihn  auf denn Namen : Blacky :)

DSC_0300Ein Besonderer DANK geht nochmal an : Bruno (Nachbar), meinem Karpfenangler kollegen, der auch mein Cameraman ist :) und nicht zu vergessen! Meine Freundin aus Vereins zeiten die immer für mich da ist  DANKE !!

Mit den Besten Grüßen
DSC_0308Euer Marcel Junge Team Pf-CarpBaitsDSC_0304DSC_0299

Spontan erfolgreich?!

Vergangenen Montag, den 17. Juni 2013, hatte ich schon den ganzen Tag gegrübelt, ob es sich lohnen würde, bei dieser herrschenden Gluthitze, auf unsere rüsselmäuligen Freunde anzusitzen. Immerhin hatten wir tagsüber Temperaturen von über 35°C!!! Ich hatte selbst mir der Hitze zu kämpfen, da würde es den Karpfen sicher nicht anders gehen. Das war ja fast nicht auszuhalten! Ich wollte aber mein Glück über Nacht versuchen, wenn es denn etwas kühler geworden war. Es wurde aber leider nicht wesentlich kühler und so belud ich gegen halb zehn Uhr am Abend, mein Boot nur mit dem Nötigsten, was ich für die Nacht bräuchte. Liege, Schlafsack, Tackletasche mit allen Kleinteilen, ein Eimer mit Pop-Ups, Dips und ein paar Boilies, natürlich von PF-Carpbaits (was sonst) und meiner Rutentasche sammt Abhakmatte und Kescher. Das sollte reichen, denn über Nacht war kein Regen gemeldet und ich könnte unter freiem Himmel schlafen.
Mein Plan stand auch. Der hintere, flachere Seeteil war mein Ziel. Dort wollte ich es wieder in einer Krautschneise zum Tiefen hin versuchen und mit der zweiten Gerte sollte über Nacht ein Zig-Rig nahe der Oberfläche locken, denn ich hatte die Fische tagsüber sehr flach ziehen sehen.
An der Krautlücke, im Flachwasser zum Ufer hin, verteilte ich ein Kilo der strahlend weißen WHITY-FISH und legte einen einzelnen 20mm Sinker etwas abseits genau in die Krautlücke. Dort mussten die Fische sicher durch kommen wenn sie vom Flachen in tiefere Wasser ziehen. Da kann meine Montage nicht falsch liegen. Am Zig-Rig montierte ich einen 16mm PEANUT MARBLE POP-UP in grün, warf die Montage mit sanftem Schlenker ins Freiwasser und stellte das Rig so ein, dass der Poppi einen knappen Meter unter der Oberfläche gehalten wurde. Ich hatte es damit auf einen der mächtigen Marmorkarpfen des Sees abgesehen, die dort ihre Bahnen zogen.
Da die Dämmerung schon sehr weit voran geschritten war, wurden die Schnaken immer lästiger. Wegen der immer noch sehr hohen Temperaturen, war es unmöglich, in langer Hose und Pullover dazusitzen, also verzog ich mich, nach einem kühlenden Bad im See, gegen 22.30 Uhr in den schützenden Schlafsack. Dort war ich zwar vor den brummenden Plagegeistern sicher, aber ich schmorte im eigenen Saft. Bis ich einschlief piepte die Rute mit dem Single Hookbait ein paar mal und ich hoffte.
Ich wachte Dienstag gegen acht Uhr auf, ohne geweckt worden zu sein. Ich war, trotz der nächtlichen Hitze, gut ausgeruht und voller Hoffnung, denn die Fische waren auch schon aktiv. Links von mir, an einem im Wasser stehendem Busch, gründelten einige kleine Brassen, vor mir hetzte ein Schwarm fingerlanger Rotfedern, gefolgt von handlangen Barschen am Ufer entlang und Hechte räuberten auch schon fleißig im Grünzeug. Nur rechts von mir, dort wo meine Montage am Kraut lag, war es still. Dort hatte es die Morgensonne auch noch nicht hin geschafft. Die Rute mit Zig-Rig war unbeachtet geblieben, obwohl ich mit der Polbrille umherziehende Marmorkarpfen sehen konnte. Egal, bis die Mittagssonne unerträglich wird und ich zusammen packe, sind noch ein paar Stunden Zeit. Um mir die Zeit zu vertreiben, ging ich im Flachwasser etwas am Ufer entlang und wollte mir das, am Seeende gelegene, Seerosenfeld ansehen. Auf dem Weg dorthin, ich war von der Höhe her grad an meinem Futterplatz vorbei gegangen, da sah ich im Flachwasser eine Schleie umher ziehen. Wenn ich mich nicht ganz täusche, dann kannte ich sie sogar von einer Begegnung im letzten Jahr. Die hatte nämlich auch so einen markanten schwarzen Fleck auf der Seite. Etwas weiter dann, im bauchtiefen Wasser, wo gerade die Sonne über den Bäumen hervor auf die Wasseroberfläche schien, sah ich plötzlich zwei mächtige, lange Schuppis, die sich in der Sonne wärmten. Sie schwammen ganz ruhig umher und beachteten mich gar nicht. Lange konnte ich mir das aber nicht ansehen, denn es juckte mich. Ich wollte einen dieser Fische fangen! Ich schlich mich wieder leise zu meinen Ruten und kurbelte mein Zig-Rig ein, denn ich wollte den Carps eine Poppi-Montage direkt vors Maul werfen. Ich weiss, dass sie sich von einschlagenden Bleien nicht lange verschrecken lassen. Die kommen wieder!!! Ich montierte also ein Safety-Clip auf einen Fluoro-Carbon-Leader, den ich mit Fake-Weed tarnte und hängte ein, mit meinen geliebten CHERRY-SHRIMP Poppis (diesmal aber in GELB), beködertes Vorfach ein. Der Poppi stand circa vier Zentimeter über Grund. An Blei sollte ein 80g Zipper in den Clip, den ich gekürzt hab, um ganz sicher mein Blei zu verlieren.
Ich brachte also mein Bankstick in Position, dass ich die Rute ausrichten konnte, visierte mit der Rute den Platz in ungefähr 30 Metern Entfernung an und warf dort hin, wo die Karpfen immer noch umher zogen. Als das Blei durch die Wasseroberfläche brach, stoben die Fische erwartungsgemäß auseinander. Das flache Wasser spritzte nur so! Aber ich vertraue meiner Nase, die kommen wieder! Den Swinger an meinem Buzzer stellte ich ganz leicht ein, damit sich der Leader und die Schur ablegen konnten und setzte mich, nachdem ich mein Boot und Kescher zu der Rute gebracht hatte, wieder auf meine Liege.

Zwanzig vor Elf, ich kühlte mich gerade im flachen Wasser ab, DAUERTOOOOOOOOOOOOOOOOOON!!! Ich sprintete durchs Flachwasser zur Rute, die Schlappen flogen von den Füßen und die Rolle surrte munter begleitet vom DIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII des Bissanzeigers. Ich ergriff die Rute und KRUMM! Geil, es hat geklappt, die Neugier war größer, wie die Scheu! Ich stieg ins Boot und begann mich an meinen Gegner heran zu ziehen, der natürlich voll ins Kraut marschiert war. Es begann ein Drill auf Biegen und Brechen, mitten im Kraut. Mein Blei hatte sich glücklicherweise ausgehängt und die Menge an Kraut, die an der Schnur hing hielt sich in Grenzen. Was ein Spiegler da vor mir im Wasser tobte. Seine breite Schwanzflosse tat ihres dazu. Ergeben wollte er sich nicht so leicht, denn er versuchte noch mal in die Tiefe zu flüchten, wovon er von meiner 3lb Rute abgehalten wurde, sodass ich ihn nach gut zehn Minuten Kampf, keschern konnte.
Mir war fast klar, dass der Fisch die zehn Kilo Marke überschreitet und auf dem Weg zum Ufer flippte ich fast voll aus. Es war so geil, mal wieder hat alles gepasst, und wieder war es der Köder meines Vertrauens, der seinen Status festigte; CHERRY-SHRIMP!!!
Ich hatte zwar gesehen, dass es sich um einen Spiegler handelte, aber was ich da für eine Schönheit auf der Abhakmatte liegen hatte, stellte ich erst fest, als ich den Fisch aus dem Kescher und vom Kraut befreite. Schnell packte ich den Rüssler im Sack ein und verständigte meine persönliche Fotografin. Eine gute Stunde Später war sie da und wir kümmerten uns um die Daten des Fisches.
Länge: 90cm Gewicht: 13,5kg
Im Anschluss, die Bilder in der strahlenden Sonne zu schießen, war eine wahre Freude. Die Woche zuvor ein Schuppmann von 34 Pfund und jetzt ein neuer Personal Best Spiegler! Unfassbar! Ich war keine 14 Stunden am Wasser, die Montage lag gut und gerne eine halbe Stunde im Wasser und dann so ein Bulle!
PF-Carpbaits sei Dank und wieder war’s CHERRY-SHRIMP!

DSC_0316

Ausdauer und Hartnäckigkeit machen sich bezahlt…

Meine letzte Boilielieferung war grad mal eine halbe Woche alt, da zog es mich wieder ans Wasser. Leckereien in Form von Whity Fish, Red Berry Slut, Cherry-Shrimp und den dazugehörigen Pop-Ups warteten auf ihren Einsatz.3

 Da die Wetterfrösche zum Wochenanfang endlich Besserungen und Sonnenschein in Aussicht stellten, zog ich vergangenen Montag, den 3. Juni, an mein Hausgewässer. Auf Grund des Hochwassers im nahe gelegenen Rhein, war auch das Wasser im Baggersee gestiegen. Und zwar so sehr, wie in 30 Jahren nicht! Somit war nicht daran zu denken, an meinem Stammplatz zu sitzen. Dennoch war ich motiviert, denn ich hatte mir zuvor schon einen Platz bereitet, auf den ich mit meinem Zelt ausweichen konnte. Ich konnte von diesem Platz zwar nicht meine alten Spots erreichen, aber dafür andere sehr interessante Plätze, an denen Fraßlöcher und Zugruten im Kraut zu sehen waren.

Gegen frühem Nachmittag hatte ich mein Zelt stehen und die Ruten aufgebaut.2 Bevor ich meine Ruten beköderte, schaute ich nach Spots im Kraut am gegenüberliegenden Ufer. Den ersten Platz, den ich erspähte, lag rechts von mir unter einem überhängenden Baum, direkt an der Uferböschung auf einem Meter Tiefe. Dort fütterte ich ein gutes Kilo 16mm und 20mm WHITY FISH plus zehn Knödel in 28mm. Der zweite Spot, genau gegenüber von mir, lag in einer Krautlücke von 50x50cm. Der Grund dort war geputzt und ich konnte dort auf knapp drei Metern Tiefe die Kieselsteine zählen. Rings herum etliche Zugruten. Dort kippte ich auch ein gutes Kilo 16er und 20er Pillen ab, aber diesmal waren es die süßen RED BERRY SLUT, die den Erfolg bringen sollten. Ich weiß nicht warum, aber ich suchte noch nach einem dritten Spot. Dieser lag rund 70 Meter abseits der anderen, links von mir, auch am gegenüberliegenden Ufer. Aber dieser Patz war anders als die Anderen. Dort war nur leichtes Bodenkraut und nicht wie überall sonst, hohes Hornkraut und Wasserpest. Und das auf bestimmt 50 Quadratmetern Fläche zum Ufer hin. Eine etwa drei Meter breite Krautwand grenzte den Platz von tiefem Wasser ab. Hier und da, fand sich eine Straße zum Tiefen hin. Ich ging davon aus, dass sich das Wasser hier schnell erwärmen kann, da den ganzen Tag die Sonne drauf scheint. Auf diesem Platz streute ich etwas mehr wie ein Kilo 20mm CHERRY-SHRIMP großflächig verteilt. Auf dem Rückweg zu meinem Camp, entschloss ich Spot Nummer Eins und Zwei zu befischen, und den dritten erst mal ruhen zu lassen und zu beobachten.

Am Ufer angekommen montierte ich meine Köder. An einem Line-Aligner-Rig knüpfte ich einen 28mm WHITY FISH und einen 16mm FISH EXTREME POP-UP ans Haar, denn der Platz, auf dem er locken sollte, war so flach gelegen, dass ich Angst hatte wieder eine Ente zu haken. Die Ködergröße wäre aber nicht zu mächtig gewählt für einen Karpfen an diesem See. An der Rute mit RED BERRY SLUT sollte eine Kombination aus 20mm Sinker und einem roten, 16er Poppi den Dicken bringen. Bis ich meine Montagen liegen hatte, war es bereits Abend geworden, denn der Wind blies mit kräftigen drei bis vier Windstärken über den See. Bevor ich mein Boot in Position hatte um die Montagen abzulegen, war ich auch schon wieder drüber weg getrieben. Die rechte Rute ging schnell, aber die Zweite machte mich wahnsinnig. Darum war ich froh, als ich am frühen Abend endlich auf der Liege lag und schnell Schlaf fand.

1

Am nächsten Morgen wurde ich von der aufgehenden Sonne geweckt, denn sie schien mir direkt ins Gesicht. Herrlich! Ich begann meinen Tag, wie immer, mit einem Kaffee. Ich grübelte über meine Montagen und kam zu dem Schluss, eventuell etwas zu ändern. Da der Wind auch über Nacht sehr stark geweht hatte, war durch das angetriebene Kraut ein riesiger Schnurbogen in der Rute auf dem tieferen Platz, die mit RED BERRY SLUT, gezogen worden. Da die WHITY FISH Rute ohne Schnurbogen war, kurbelte ich nur die erste Rute bei. Der Platz, auf dem sie lag, hatte mir sowieso nicht so zugesagt, also entschloss ich mich, auf meinem Ausweichplatz abzulegen, denn eine Sichtkontrolle dieses Spots ergab, dass alle am Vortag verteilten Pillen gefressen waren. Auch waren deutliche Fraßlöcher im Bodenkraut zu erkennen. Auf den vorherigen Plätzen lagen die Boilies noch am Grund.

Für den leer geräumten Platz montierte ich einen 20mm CHERRY-SHRIMP und einen weißen 16er Poppi, der Selben Geschmacksrichtung. Eine Kombination, die sich letztes Jahr als fängig erwiesen hatte und ich fütterte wieder ein gutes Kilo 20mm Pillen um die Montage herum.

Über den Tag unterhielt ich mich, per Messenger, mit meinen Teamkollegen von PF-Carpbaits über fängige Montagen und Möglichkeiten, bisse zu provozieren. Es könnte ja sein, dass die Fische, auf Grund der steigenden Temperaturen, am Laichen waren und andere Sachen im Kopf hatten, als zu fressen. Irgendwann kamen wir auf das Thema Vorfächer für Pop-Ups. Das könnte ja eine Option sein, endlich mal einen Karpfen zu locken und nicht immer nur Schleien zu fangen. So knüpfte ich nach Andreas’ Anleitung ein Pop-Up-Rig, welches ich mit zwei 16mm CHERRY-SHRIMP Pop-Ups, in rot und weiß, beköderte. Beide schnitzte ich seitlich leicht an, um das Aroma besser freizusetzen.

4

Kurz vor der Dämmerung, noch während ich bastelte, fing ich einen Brassen auf den Schneemann. Perfekt, der Platz geht!!! Jetzt war auch gleich Gelegenheit die Pop-Ups anzubinden. Eigentlich wollte ich bis zum nächsten Morgen damit warten. Egal, angebunden, eine Ladung CHERRY-SHRIMP in 20mm in den Futtereimer, und raus auf den Spot. Kurz vor dem Futterplatz sah ich im letzten Licht eine Schleie von meinem Futterplatz huschen. Die Fische waren also am Platz. Ich verteilte meine Gratisbeigaben, legte meine Montage sorgfältig an der Schneise zum Tiefen Wasser ab und begab mich wieder zurück zu meinem Camp. Abends und nachts geschah nichts und ich wurde Mittwoch wieder von der Sonne geweckt, ohne, dass sich meine Bissanzeiger gemeldet hatten. Hmmm, Kaffee und Zigarette, und der Optimismus steigt wieder. Das Wasser im See war seit Montag fast acht Zentimeter gestiegen, stand einen guten Meter vom Zelteingang entfernt und ich überlegte schon, wann ich wohl zusammenpacken müsste. Ausserdem waren auch die Temperaturen so gestiegen, dass sich die Fische jetzt ganz sicher aufs Liebesgeschäft vorbereiteten. Den Motivationsschub hatte ich also nötig. Nach dem Frühstück, es muss so kurz vor halb elf gewesen sein, paddelte ich ganz vorsichtig zu meinem, am Vorabend mit Pop-Up präparierten Platz, um zu sehen, ob das Futter gefressen worden war und nur die Poppis über Nacht ignoriert worden waren.

Ich ruderte ganz langsam und vorsichtig auf die Krautschneise zu und hielt die Augen offen, ob ich noch irgendwo Boilies sehen könnte. Aber bis an die Schneise kam ich gar nicht. Ich war so 15 Meter davon entfernt, da sah ich sie! Es waren vier wunderschöne, lange Schuppis, die ihre Bahnen vor und seitlich der Krautschneise zogen. Die waren keine zehn Meter von meinem Futterplatz weg!!! Ganz vorsichtig und so lautlos wie möglich wendete ich mein Boot, denn ich wollte die Fische, die sich von mir bisher nicht hatten stören lassen, nicht verscheuchen. Wenn sie denn schon einmal in der Nähe meines Futterplatzes waren… Mit schon leicht erhöhtem Puls ruderte ich zurück zu meinem Zelt. Weil ich nicht abgesenkt hatte, folgte ich der flach verlaufenden Leine, die ich aus unerklärlichen Gründen im Auge behielt. Als ich an der Stelle angekommen war, an der die Schnur ins Wasser taucht, zuckte diese Kurz. Ich war verdutzt, denn Wellen konnten es an diesem windstillen Morgen nicht sein. Hatte ich die Schnur mit meinem Boot touchiert? Alles Gedanken auf einen Schlag, da flog plötzlich die Schur von der Rollenspule, der Freilauf surrte und der Bissanzeiger schrie aus Leibeskräften! Ich war aber auf dem Boot, rund 20 Meter von den Ruten entfernt! So schnell war ich, glaub ich, noch nie vorher gerudert. Am Ufer hechtete aus dem Boot, griff nach der Rute und sprang zurück ins Boot. Der Drill begann. Wenn man es Drill nenne konnte. Sagen wir, ich zog mich an meinen Futterplatz heran, denn der Fisch hatte viel Schnur abgezogen und die Schur zeigte direkt ins dichteste Kraut. An der Schneise zum Tiefen Wasser erkannte ich, dass der Fisch im ein Meter tiefen Wasser nach links in Richtung eines ins Wasser gefallenen Baums geflüchtet, und die Schnur seitlich ins Kraut gezogen worden war. Dadurch sammelten sich so viele Pflanzen in meiner Leine, dass ich die Rute aus der Hand legen musste, um sie vom Grünzeug zu befreien. Als das gelungen war, erkannte ich, was noch auf mich zu kommen würde. Die Schnur lief am Ufer entlang unter zwei überhängenden Bäumen durch und ich musste irgendwie mit Boot, Kescher und Rute hinterher. Ich schickte etliche Gebete gen Himmel, und unterquerte die Äste des ersten Busches. Es hatte funktioniert und ich spürte noch dumpfe Schläge in der Schur. Bevor ich dann zum zweiten Busch kam, sah ich an der Uferböschung eine Schwanzflosse unter einem Krautbüschel hervor winken. Den Rest des Fisches sah ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber ich erahnte die Größe. Meine Knie waren butterweich, als ich zum ersten Kescherversuch ansetzte, denn ich wusste, dass ich nur diesen einen Versuch habe. Ich senkte den Kescher ins Wasser und versuchte das wedelnde Krautpaket zum Kescher hin zu ziehen. Dann drehte sich der Fisch kurz, das Kraut löste sich von alleine von der Montage und der Fisch schwamm fast von allein ins Keschernetz. Ich war von dem Anblick schier überwältigt und als ich dem Fisch auf die Abhakmatte im Boot heben wollte, war ich mir sicher, einen Schuppi von mindestens 15 Kilo gefangen zu haben. Das ganze letzte Jahr habe ich nur Schleien gefangen, das Jahr hatte mit zwei Tincas begonnen und jetzt das! WAS EINE GRANATE! Ein kurzes, lautes YES konnte ich mir nicht verkneifen! Mit Mühe wuchtete ich den massigen Körper ins Boot und ruderte zurück zum Camp. Ich schüttelte nur den Kopf, denn ich konnte es nicht fassen, was da für ein Bulle vor mir im Boot lag. Am Ufer angekommen, versorgte ich meinen Fang und packte ihn im Sack ein, denn um diesen zu Fotografieren musste jemand her! Als ich den Fisch sicher verstaut hatte, fiel die Anspannung von mir ab. Ich jubelte und freute mich wie ein kleines Kind zu Weihnachten. Natürlich informierte ich meine Mutter umgehend und auch meine Teamkollegen wurden gleich in Kenntnis gesetzt, was sich da gerade zugetragen hatte. Wegen des herrlichen Wetters machte es meiner Mutter nichts aus zu kommen und Bilder zu schießen. So lange musste ich noch warten, bis ich wusste, wie schwer der Karpfen denn jetzt wirklich war.

Kurz nach Mittag stand Muttern dann plötzlich mit Kamera an meinem Angelplatz und erwartete angespannt, dass ich ihr den Fisch zeigen sollte. Ich zog den Sack herbei und meine Mutter erkannte, dass ich schwer zu tragen hatte. Wir packten den Fisch um in die Wiegeschlinge und hängten die Waage ein. Als wir angehoben hatten, zeigte die Waage 17 Kilo an! Man, zwei Kilo mehr, als ich geschätzt hatte! Bevor ich den Fisch zum Bilder machen anhob, vermaß meine Mutter die Länge des Fisches. 98 Zentimeter, daran war nichts zu rütteln! Was ein Traumfisch, da lag er nun vor mir. Nach so vielen Blanknächten, einem ganzen Jahr mit nur Schleien, hatte ich es geschafft, einen Karpfen in diesem schweren Gewässer zu fangen. Ich war an diesem Tag einfach der glücklichste Mensch der Region.

DSC_0306

DSC_0305

DSC_0309DSC_0307Da machte es dann auch nichts, dass sich in den nächsten beiden Tagen nichts mehr an den Ruten tat, obwohl Fische im See aktiv waren. Meine Plätze wurden ignoriert. Freitagmorgen dann wurde ich vom steigenden Wasser gezwungen, die Session einen Tag vor geplantem Ende abzubrechen. Ich war nicht enttäuscht, denn meine Ausdauer hatte sich bezahlt gemacht. Es hat wohl an diesem Mittwoch alles zusammen gepasst. Das richtige Wetter, die richtige Montage (DANKE ANDREAS) auf dem richtigen Platz und dem richtigen Köder am Haar (DANKE PETER)!

 

CHERRY-SHRIMP VON PF-CARPBAITS.DE HAT’S MAL WIEDER BEWIEßEN, EIN KÖDER DER FÄNGT, DENN DIE FISCHE STEHEN DRAUF!